Jahreshauptversammlung 2015

Jahreshauptversammlung

am Samstag 14.03.2015 um 17.00 Uhr

im Feuerwehrhaus in Oberndorf, Am Feldtor 1

 

Tagesordnung

 

  1. 1.         Eröffnung und Begrüßung
  2. 2.         Totengedenken
  3. 3.         Verlesung des Protokolls der letzten Hauptversammlung
  4. 4.         Berichte

            4.1  Bericht des Vorstandes

            4.2  Bericht des Kassiers

            4.3  Bericht der Revisoren

            4.4  Bericht der Barden

            4.5  Aussprache

  1. 5.         Entlastung des Vorstands
  2. 6.         Verschiedenes
  3. 7.         Gemütliches Beisammensein

Hinweis:

-        Im Anschluss an die Versammlung gibt es für alle Vereins­mitglieder ein kostenloses Essen (Schnitzel mit Kartoffelsalat).

Bitte um Anmeldung bei Marianne Prowald (Tel. 09721-802480).

Wir freuen uns viele Mitglieder begrüßen zu können.

One Response to “Jahreshauptversammlung 2015”

  1. Erich Ruppert sagt:

    Liebe Kulturvereinler Oberndorfs,

    Euer Theaterstück hat mir wieder gefallen und mich an eine Aktion 1993 erinnert (siehe Anhänge unten). Damals haben wir vom Bund Naturschutz einen provokatorischen Versuch gestartet, um Schaden vom Dorf abzuwenden.
    Heute sind die Haupt- und Ernst-Sachs-Straße nicht mehr Bundesstraße. Wir könnten den reinen Durchgangsverkehr und Lkw-Verkehr ausbremsen – auch ohne Schranken – wenn der Stadtrat endlich ernst machte.
    Viel Vergnügen beim Lesen!

    Herzliche Grüße
    Erich Ruppert

    Keine Chancen für Oberndorf ???
    Seit langem leiden Oberndorf und Bergrheinfeld unter dem Durchgangsverkehr. Nun überlegen Stadt und Land, ob eine Umgehungstraße von der Brücke in Bergrheinfeld, dem westlichen Mainufer entlang bis zur Bahnunterführung in der Ernst-Sachs-Straße Entlastung bringen könne.
    * Die Berechnungen des Straßenbauamtes ergaben, daß von 22 000
    Fahrzeugen im Jahr 2 000 nur 37 % umgeleitet würden. Also etwa zwei Drittel des heutigen Verkehrs der Würzburger Straße strömten verstärkt durch die Engelbert-Fries-Straße!
    * Obendrein würde das letzte natürliche Spaziergebiet am Flußufer zerstört und Kleingärten vernichtet.
    * Es führen nur auf mehr Straßen noch mehr Autos durch Oberndorf.
    Die Baumaßnahmen würden wegen Geldmangel in die 2. Dringlichkeitsstufe eingeordnet werden. Die 1.Stufe dauert aber mindestens 10 Jahre, das heißt: selbst wenn man für diese schlechte Lösung ist, müßte man bis zum Jahr 2010 auf sie warten.
    Also keine Chancen für Oberndorf und Bergrheinfeld?
    Wir vom BUND NATURSCHUTZ denken: doch !
    Für jedermann sichtbar werden zurzeit zwei neue Spuren auf der A 70 um Oberndorf herum gebaut. Sie erhalten Lärmschutzwälle und könnten besser und früher den Verkehr umlenken. Wir fordern deshalb:
    1. Legt verkehrsrechtlich die B 26 von Werneck bis Weyer auf die A 70 !
    2. Sperrt die Würzburger Str. (nun nicht mehr Bundesstraße) durch Schranken. Durchfahrt nur für Bewohner Oberndorfs, des Bergls und Bergrheinfelds mit Magnetkarte Nachbarschaftsverkehr) sowie elektronischer Öffnung für Busse, Polizei und Rettungsdienste.
    Radfahrer und Fußgänger können seitlich unbeschränkt passieren.
    3. Erklärt die A 70 und Hahnenhügelbrücke zur Umgehungsstraße für Industrie, Containerbahnhofverkehr und den Oberndorf nur durchfahrenden Fernverkehr.
    4. Erklärt die Hauptstraße zur Anliegerstraße (Tempo 30) und gestaltet sie um (z.B. breitere Gehsteige ohne Bordstein – ähnlich der Rückertstraße aber mit mehr Bäumen).
    5. Schafft Kurzzeit-Parkplätze für Kunden in der Engelbert-Fries-Straße, weil sie nun wesentlich weniger befahren wird. Zusammen mit der verschönerten Hauptstraße und einem “Grünen Markt” vor der alten Feuerwehr würden die Geschäfte in Oberndorf gestärkt.
    6. Verdichtet die Buslinie nach Grafenrheinfeld auf einen 10-Minutentakt.
    7. Versucht viele Pendler mit Bussen zu den Arbeitsplätzen zu bringen.
    Wenn die Gehsteig-Parkplätze um die Werkstore verschwinden und bessere Busverbindungen kommen, wird dies auch gelingen.
    Was spricht gegen diesen Plan?
    * “Er geht aus gesetzlichen Gründen nicht” – Das ist falsch! Herr Wagner vom Straßenbauamt hat dies am 21.1.93 vor dem Stadtrat für rechtens erklärt.
    * “Er kostet zu viel.” – Das kann nicht sein! Drei oder vier elektronische Schranken, wie sie vor jedem Parkhaus stehen sind eine sehr billige Maßnahme. Wir sind sicher, daß die Bewohner Oberndorfs und Bergrheinfelds gerne alle zwei Jahre 10 DM für eine Magnetkarte zahlen, wenn sie dafür ruhigere Straßen bekommen. Die Verschönerung der Hauptstraße kann ja in kleineren Schritten erfolgen.
    * “Er dauert zu lang” – Bestimmt nicht! Die gesetzliche Verlegung der B 26 auf die A 70 und die Absperrung der Würzburger Straße kann zeitgleich mit der Eröffnung der neuen Autobahnspuren erfolgen.
    * “Er schadet den Oberndorfer Geschäften” – Eher das Gegenteil! Überall wo Verkehr beruhigt wurde verbesserte sich die Geschäftslage. Es verschwindet ja nur der Transitverkehr in Oberndorf. Die Beschäftigten der Industrie kommen immer noch, wenn auch meist auf anderen Wegen. Mit Kurzzeit-Parkplätzen in der Nähe, mit Straßencafes, Ruhe und besserer Luft wird Oberndorf attraktiver. Für die Bauern sind beruhigte Straßen auch leichter zu befahren.
    * “Bei Schichtwechsel wird die Hahnenhügelbrücke noch voller” – Nicht unbedingt! Die Großindustrie sucht bereits nach sicheren Wegen. Busse und Fahrgemeinschaften, aber auch geschützte Radwege können die Wege-Risiken senken. Die Stadt muß nicht nur wegen Oberndorf die Busverbindungen verbessern. Erst dadurch werden Brücken entscheidend entlastet!
    Wir möchten am Mittwoch, d. 31.3.93 um 1930 Uhr im Evang. Gemeindehaus mit Ihnen über diesen Plan für Oberndorf reden.
    Wir kennen keinen wirkungsvolleren, schnelleren und billigeren. Wir können ihn aber mit Ihren Anregungen noch verbessern. Genauso wichtig ist aber auch Ihre öffentliche Zustimmung, damit der Stadtrat den Plan beschließt!
    Falls Sie nicht ins Gemeindehaus kommen können, geben Sie bitte den unterschriebenen Abschnitt bei
    W. Hugo, Am Rainlein 9 oder E. Ruppert, Karl-Fichtel-Str. 29
    oder Blumen Wolpert, Am Feldtor 16 ab.
    ————————————————————————-
    Ich bin für die Verkehrslösung des BUND NATURSCHUTZ in Oberndorf
    Name Vorname Straße SW Unterschrift
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    V.i.S.d.P.: Dr. Erich Ruppert, Karl-Fichtel-Str. 29 /Schweinfurt

    Leserbrief zum Artikel: “BN will B 26 aus Oberndorf heraus-nehmen – Die Chancen einer Verkehrsbefreiung” SW Tagblatt vom 3.4.1993
    Wenngleich die vielen Unterschriften zur Verkehrsberuhigung mit Engagement dem Bund Naturschutz gebracht und nicht an Türen gesammelt wurden, so ist mancher Bürger doch unsicher. Kann man, darf man so entschieden die belastende Autoflut in die “Schranken weisen”? Wenn überall der Durchgangsverkehr ausgesperrt würde, gefährdeten wir dann nicht unser Wirt-schaftssystem? Diese unbestimmten Ängste erschweren die vernünftige Einsicht, den Autostrom in Oberndorf drastisch zu reduzieren.
    Zunächst ist der Gedanke, einen Autobahnabschnitt als Umgehungsstraße zu benutzen, überhaupt nicht neu und vielmals in Deutschland praktiziert worden. Neu ist nur, daß klar der Nachbarschaftsverkehr durch Schranken bevorzugt wird, weil Blumenkübel nur wenig wirksam den Durchgangsverkehr verzögern. Erst diese notwendige Schranken-Lösung entlastet b a l d den Ort von dreiviertel des Verkehrs und läßt neue Entwicklungen zu. Das macht sehr viel Sinn, den angeblich einige Kritiker bei dieser Maßnahme vermissen.
    Neben dieser Not-maßnahme sollten die Auto-Pendler verstärkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihren Arbeitsplätzen gebracht werden. Dazu müssen vor allem die Busverbindungen erheblich schneller werden – nicht nur nach Oberndorf. Im Schweinfurter Verkehrsforum bemühen sich die Vertreter von vier Verkehrsbetrieben, der Wirtschaft, der Gewerkschaften und des Bund Naturschutz um konkrete Schritte. Dies ist schwierig, aber mittelfristig der einzige Weg, die Menschen und ihre Umwelt zu schützen. Diese Versuche zerstören nicht unser Wirtschaftssystem sondern korrigieren nur überzogene Entwicklungen. Es geht nicht darum Autos zu verteufeln. Jedoch müssen wir Bürger als Autofahrer die Belastungen erkennnen, die wir uns und anderen zumuten. Wenn Verantwortung kein leeres Wort sein soll, müssen aber auch unsere Stadträte endlich gute Busverbindungen schaffen, die wir gerne annehmen können. Weiterhin uneinsichtigen Autofahrern kann man dann die Parkplätze zugunsten von Busspuren, Radwegen und Pflanzungen entziehen. Sicher, das kostet Zeit und Geld, aber vor allem Einsicht und Bereitschaft. Fangen wir mit der preiswerten und schnellen Schrankenlösung an. In ihrem Schutz kann sich Oberndorf bald wieder entwickeln.
    BUND NATURSCHUTZ Kreisgruppe Schweinfurt Stadt,
    Arbeitskreis Verkehr, Sprecher: Dr. Erich Ruppert
    SW, Karl-Fichtel-Str.29 Tel. 84592

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